Aromatisierter Tee hat Tradition

Seit mehr als zweitausend Jahren aromatisieren Chinesische Teehändler ihren Tee. Äußerst beliebt ist grüner Tee, dem feinste Aromen mit Jasmin– oder Rosenblüten zugesetzt werden. Ebenso ist der chinesische Rauchtee eine Spezialität mit langen Wurzeln. Hierfür wird Schwarztee über dem Rauch von Fichtenholz- und Kiefernwurzelfeuer aromatisiert.

Im Neunzehnten Jahrhundert erfanden die Engländer den Earl Grey Tee, den Schwarztee, der mit feinstem Bergamottenöl eingesprüht wird.

Tee mit natürlichen Aromen

Steht auf Ihrem Tee natürliches Aroma, dann enthält die Mischung entweder ätherische Öle, wie zum Beispiel Lavendel-, Orangen-, oder Bergamotte-Öl

Aromagebundene Pflanzenteile wie z.B. Lavendel-, Hibiskus- oder Rosenblüten oder getrocknete Fruchtstückchen, wie Hagebuttenschalen oder Apfel-, Orangen oder Zitronenstückchen

Gewürze wie z.B. Nelken, Zimt, Kardamom oder Ingwer

In der Zutatenliste finden Sie natürliche Aromen namentlich aufgelistet.

Tee mit natürlichen Aromastoffen

Steht natürliche Aromastoffe auf der Packung, dann hat das Aroma noch einen natürlichen Ursprung. Manchmal auch nur im entferntesten Sinne.

Sogenannte natürliche Aromastoffe und Aromaextrakte werden aus tatsächlich existierenden pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen gewonnen. Entweder durch Destillation oder Extraktion. Bei Destillation und Extraktion entsteht eine konzentrierte Mischung an Aromastoffen, die genau so schon im Ausgangsstoff vorhanden sind.

Entstehen Aromen durch biotechnologische Verfahren (enzymatisch oder mikrobiologisch) aus anderen natürlichen Ausgangsstoffen wie z.B. Vanillearoma aus Zellstoff, dann heißt es „natürliches Aroma Typ Vanille“.

Tee mit künstlichen Aromastoffen

Bei natürlichen Aromastoffen wird kein in der Natur existierender Ausgangstoff verwendet. Künstliche Aromastoffe werden mit Hilfe synthetischer Verfahren im Reagenzglas gewonnen.

Entweder wird ein Stoff nachgebildet, den es bereits in der Natur gibt, wie zum Beispiel Vanille- oder Pfefferminzaroma. Sie entsprechen dann in ihrer Molekularstruktur dem Vorbild aus der Natur.

Oder der Stoff kommt nicht in der Natur vor und wird eigens als Aroma entwickelt. Ein Beispiel wäre hier Ethylvanillin, das 2-3 mal intensiver als Vanillin ist.